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Über die Veranstaltung

Auftaktvortrag zur fünfteiligen Reihe über Klimaneutralität bei Wohngebäuden

 

ZUKUNFT WOHNGEBÄUDE - Klimaneutralität bei Wohngebäuden, wie schaffen wir das?

 

 

 

 

Referent: Dipl.-Ing. Helmut Tibes (BEN Mittelrhein)

Online-Vortrag - Dienstag, 16. November 2021, um 18.00 Uhr

Die Aufgabe könnte nicht komplexer sein und unterschiedlicher, genauso wie es die Gebäude selbst sind und ihre Anordnung innerhalb einer Ortschaft. Die Rede ist davon, den Gebäudebestand in Deutschland innerhalb weniger Jahrzehnte klimaneutral zu machen und alles was bis dahin noch gebaut wird, schon jetzt nicht mehr zu einer energetischen Altlast der kommenden Jahre werden zu lassen. Es ist sicher nicht zu weit gegriffen, wenn man in dem Zusammenhang von einer Herkulesaufgabe oder besser noch von einer Jahrhundertaufgabe spricht, die aber in einem Viertel der Zeit erledigt werden muss.

Wie groß sind alleine die Unterschiede in der Bebauung zwischen den stark verdichteten Räumen in der Stadt und den Gebäuden im ländlichen Raum, die bei der Fläche aus dem Vollen schöpfen können. Dann kommen noch die zeitlichen Unterschiede dazu. Jede Baualtersklasse hat ihre eigene Formensprache, mal verspielt und detailreich, mal diszipliniert und gradlinig, mal protzig und mal zurückhaltend. Aber auch die unterschiedlichen Baumaterialien geben den Beteiligten kaum eine Chance, die Aufgabe standardisiert zu absolvieren.

​Doch das alles ist zu bewältigen, wäre da nicht ein Faktor, der erschwerend noch viel stärker ins Gewicht fallen dürfte, als die eben erwähnten technischen Details. Wir müssen ganz grob geschätzt 15 Mio. Menschen dazu bewegen, eine ordentliche Summe Geld in die Hand zu nehmen, um etwas an ihren Gebäuden zu tun. Zusätzlich brauchen wir in großem Maßstab auch Menschen, die als Handwerker, Planer oder in der Verwaltung diese Aufgabe zu realisieren. 

Sicher haben Sie jetzt ein Gefühl dafür bekommen, was da auf uns zukommt, aber wenn wir es ernst meinen mit dem Bekenntnis für die lebenswerte Zukunft unserer Kinder, dafür, dass sich so schlimme Dinge wie im Ahrtal möglichst nicht wiederholen, dann müssen wir jetzt mit dem Reden aufhören und anfangen zu handeln. Wir alle tragen Verantwortung für die CO2-Emissionen und jeder kann etwas zu deren Reduktion beitragen. Klimaschutz kostet Geld und wir müssen die Lasten gerecht verteilen, aber kein Klimaschutz wird für uns alle auf Dauer unbezahlbar.

Der Referent möchte in seinem die Vortragsreihe "ZUKUNFT DER WOHNGEBÄUDE" einleitenden Beitrag eine Idee entwickeln, wie dieses größte Sanierungsprojekt in der Geschichte des Landes gelingen könnte. Die Veranstaltung ist quasi als Überbau zu den in den nächsten Wochen folgenden Vorträgen zu verstehen, wenn es dann darum geht, wie ganz konkret die Schaffung eines klimaneutralen Gebäudes oder die Sanierung zu einem klimaneutralen Bestand aussehen könnte.

Da der Klimawandel und seine Folgen in Teilen nicht mehr abwendbar zu sein scheinen, wird es in einem Vortrag auch darum gehen, wie man Neubauten, aber auch Bestandsgebäude widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen kann. In einem eigenen Vortrag soll außerdem über die technischen Aspekte hinaus auch Konkretes zur Kostenseite und den finanziellen Anreizen durch staatliche Förderprogramme gesagt werden.

Bitte registrieren Sie sich für jede Veranstaltung der Vortragsreihe separat und hier für den oben erwähnten Online-Vortrag. Der Registrierungsbutton unterhalb dieser Ankündigung führt Sie auf die Anmeldeseite. Im Anschluss an die Registrierung erhalten Sie eine E-Mail-Bestätigung mit den Hinweisen für die Teilnahme am Veranstaltungstag.

 

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