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Über die Veranstaltung

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ZUKUNFT WOHNGEBÄUDE - Klimaneutralität beim Neubau, das Heizen wird zur Nebensache!

 

 

 

 

Referent: Dipl.-Ing. Helmut Tibes (BEN Mittelrhein)

Online-Vortrag - Dienstag, 23. November 2021, um 18.00 Uhr

Die Aufgabenstellung ist eigentlich schnell geklärt! Sollten Sie aus welchen Gründen auch immer nicht schon heute in der Lage sein eine klimaneutrales Wohngebäude zu errichten, dann unterlassen Sie aber beim jetzigen Neubau alles, was Ihnen die Zielerreichung in der Zukunft erschwert oder sogar unmöglich macht. Vermeiden Sie alles, was Sie dazu zwingt in den nächsten 25 Jahren noch einmal energetisch nachzujustieren, denn diese Maßnahmen an der Gebäudehülle werden nur schwer noch wirtschaftlich darstellbar sein.

 

Viel besser ist aber schon heute ein klimaneutrales Wohngebäude zu bauen, weil es Sie in den nächsten Jahrzehnten mit Energiekosten belohnt, die Sie aus der Portokasse bezahlen können und dank umfassender staatlicher Förderprogramme werden Sie für Ihre Anstrengungen auch noch mit Zuschüssen und günstigen Darlehen belohnt.

Der Referent skizziert den Zuhörern, was ein klimaneutrales Gebäude ist und welche unterschiedlichen Konzepte bereits heute umgesetzt werden. Was macht ein Wohngebäude krisenfest für die Zukunft und bereitet es auf steigende Energiepreise und klimabedingte Belastungen vor. Welche Möglichkeiten der erneuerbaren Wärmebereitstellung gibt es und welche Form der Wärmeerzeugung wird in Zukunft das Rennen machen. Welche unterschiedlichen Hauskonzepte haben sich bereits am Markt bewährt und wo liegen die Vor- bzw. Nachteile der jeweiligen Richtungen.

Um einen Umstieg von fossiler auf erneuerbare Energieversorgung im Gebäudebereich möglichst schnell zu realisieren, sind Effizienz und Energiesparen keine Auslaufmodelle sondern müssen weiter perfektioniert werden. Davon sind auch gestalterische Fragen berührt und eine ansprechende Architektur zu Lasten anderer Parameter darf es nicht mehr geben. Maßgeblich dabei ist die wärmeübertragende Umfassungsfläche, die in einem optimalen Verhältnis zum umbauten Raum stehen sollte (Foto: Wie man es nicht machen sollte). Eine große Oberfläche erhöht nicht nur den Energiebedarf, sondern verteuert auch das Bauen unnötigerweise. Der Umstand stark gestiegener Baukosten wird oft den energetischen Anforderungen zugeschrieben, dabei ist es häufig die Formensprache, die die Preise nach oben treibt.

In diesem Vortrag wird es also weniger um die Gestaltung von Wohngebäuden gehen, als vielmehr um die Grundprinzipien energiesparenden Bauens.

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