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Über die Veranstaltung

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ZUKUNFT WOHNGEBÄUDE - Klimawandelfolgen und wie wir uns anpassen können - Handlungsstrategien und Möglichkeiten!

 

 

 

 

Referentin: Dr. Astrid Kleber (Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen, Trippstadt)

Online-Vortrag - Dienstag, 30. November 2021, um 18.00 Uhr

Hitzewellen und Dürre mit verheerenden Missernten und Feuersbrünsten. Windhosen, die in Ortschaften eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Starkregenereignisse, die aus kleinen Rinnsalen reißende Ströme mit Meter hohen Flutwellen werden lassen. Das alles sind keine Katastrophenmeldungen aus den USA, Bangladesch, oder Afrika, sondern Ereignisse wie sie inzwischen mit einer erschreckenden Häufung auch vor unserer Haustür zuschlagen. Der Klimawandel ist auch bei uns in Deutschland angekommen und zeigt sich so, wie es die Klimaforscher schon seit Jahrzehnte prognostizieren.

Gleichzeitig wird ein weiteres Phänomen deutlich. Niemand kann sich mehr in Sicherheit wiegen und davon ausgehen, dass seine Region verschont bleibt, weil bisher dort auch nie etwas passiert ist. Immer häufiger treten Ereignisse mit Extremwetter lokal sehr begrenzt auf und das an Orten, die bisher überhaupt nicht für extreme Wetterlagen in Erscheinung getreten sind.

Das Jahr 2018 war zwar nur das zweitwärmsten Jahr seit es Wetteraufzeichnungen gibt, aber es war das Jahr mit den meisten Sommertagen (82 Tage über 25°C) und das Jahr mit den meisten Tagen ganz ohne Niederschlag zwischen April und August. Gleichzeitig war es aber für die Versicherer ein Jahr mit einer extrem hohen Schadenssumme von 2,6 Mrd. EURO aus Strurm, Hagel und Starkregen.

Was bedeutet das jetzt für Eigentümer:innen einer Immobilie? Zuerst einmal bedeutet es, dass sie sich mit dem Thema beschäftigen müssen und zwar bevor der Ernstfall eintritt. Selbst wenn man sich aktuell noch gegen viele Gefahren im häuslichen Umfeld versichern kann, ist es doch auch die Pflicht einer versicherten Person die möglichen Gefahren so gut es geht abzuwehren. Wenn die Schadensregulierung von Versicherern immer größere Summen erfordert, werden wir das früher oder später natürlich bei unseren Versicherungsprämien spüren und die Gefahr sich überhaupt nicht mehr versichern zu können nimmt ebenfalls zu.

Wir alle möchten es aber erst gar nicht soweit kommen lassen, weil wie wir jetzt im Ahrtal erfahren mussten, nicht alles das was verloren gegangen ist ersetzt werden kann. Außerdem können wir uns alle etwas Erbaulicheres denken als Schadenbeseitigung. Deshalb wird die Referentin Frau Dr. Kleber uns darin bestärken unsere Handlungsoptionen zu nutzen, es gar nicht soweit kommen zu lassen. Doch dazu müssen die Eigentümer:innen befähigt werden, die Problemstellen am Haus oder im Umfeld des Gebäudes zu identifizieren. Dann erst können die Optionen geprüft werden, die gegen Hitze, Hagel, Sturm und Starkregen ins Feld geführt werden können.

Warten Sie also nicht bis Sie von den Entwicklungen des Klimawandels eingeholt werden, sondern schöpfen Sie alle Ihre Möglichkeiten aus um im Ernstfall gewappnet zu sein. Die Referentin zeigt uns welche Anpassungsaufgaben in den nächsten Jahren auf uns zukommen und wie wir sie bestmöglich meistern.

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